Kühne Kran- und
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Mit herzlichem Dank, geschrieben zwischen Licht und Gras,
Ihr Reisender zwischen Ruinen und Reimen aus dem Vogtland.
*Der geneigte Leser mag nun rätseln, ob es sich bei all dem Geschreibsel um eine literarische Spielerei, einen verschlüsselten Reisebericht oder schlicht um eine zu lang geratene Ausrede handelt, sich mit Hasen und Kinderreimen statt Börsenkursen zu beschäftigen. In einer Zeit, in der jede Nachricht mit Dringlichkeit schreit, erlaubt sich diese Geschichte das leise Wispern. Und wer weiß, vielleicht sitzt auch vor Ihrer Haustür ein Hase, der nur darauf wartet, dass Sie wieder zuhören.
Quellenangaben:
Inspiriert von einer Woche offline in Landwüst, einem Hasen im Morgentau und Reimen, die keiner mehr hören will.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Museum Landwüst – Volkskundemuseum
Chronik Landwüst 18. Jh. (Deutsche Digitale Bibliothek)
Traditionelle Kinderreime im deutschsprachigen Raum
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Quelle:
Ausgewählte Gedichte
von Gustav Falke - Hamburg 1908
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
Ich zog einmal ein liebes Kind in meine Mannesarme. Da ward es ganz von Liebe blind und frei von allem Harme. Doch als ich eine andre nahm, hat es sie schwer getroffen. Es standen ihr vor mehr lesen >>>
Widerwillig verließ ich den Markusplatz vor allem die Fassaden. Es gibt genug zu sehen außerhalb reicher und weiter dieses Bild Markusdom in Venedig ´s Altstadt. Diese mehr lesen >>>
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Dort haben frohe Paare gescherzt und sich geneckt, Dort hat der Jüngling Jener das Ringlein angesteckt. Das trägt sie kaum am Finger, da wird ihr Herz mehr lesen >>>
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In Wien hat die Badekultur lange Tradition und zu Recht ist man stolz auf die zahlreichen, zum Teil historischen Bäder der Stadt. „Historisch“ soll dabei aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, wie sehr man hier in den letzten Jahren in die Modernisierung und Einrichtung von Wellnessangeboten investiert hat. So präsentieren sich die Bäder Wiens nun als Badeanstalten mit allen erdenklichen Extras, die den Finger am Puls der Zeit haben und trotz ihres zum Teil nostalgischen Charmes kaum einen Wunsch offenlassen. Das merkt man auch daran, dass ihre Beliebtheit ungebrochen ist und sie nach wie vor von Jung und Alt gestürmt werden. Ja, sogar Holleins „Soravia Wing“, der die Albertina überspannt und in den Albertsplatz hineinreicht, hat mittlerweile den Weg in ihre Herzen gefunden. Leider ist vielen der interessantesten Projekten ein undankbareres Schicksal widerfahren: Sie werden erst gar nicht gebaut. Wie etwa das richtungsweisende Konzept des Grazer Architekten Josef Hohensinn, der für die Neugestaltung des Wiener Arsenals eine atemberaubende Überbauung entworfen hat, die über dem alten Gebäudekomplex zu schweben scheint. Bisher glaubte ich, ihn im Meere verloren zu haben. In die Abend kriechen denn Jim also raus un gehen weiter, Fluß nunter. Ich bat darauf Seine Kaiserliche Majestät, indem ich die Natur und den Nutzen des Hutes beschrieb, er möge Befehl erteilen, ihn mir so schnell als möglich überbringen zu lassen. Wer sich etwas mit Wien auseinandersetzt merkt aber schon bald, dass dies mehr als nur bloße Badeanstalten sind. Vielmehr konzentriert sich dort die Wiener Lebenskultur, sodass viele Badeanstalten längst zum Objekt des Nationalstolzes avanciert sind, über die man mit ihren Stammbesuchern stundenlange philosophieren könnte. Hier treffen sich Menschen aus allen Bereichen des Alltags unter gleichen Voraussetzungen, denn in der Badehose respektive Badeanzug oder Bikini sind wir ja doch alle gleich. Um es auf den Punkt zu bringen: Wer nie in Wiens Bädern war, der kennt Wien und vor allem den Wiener nicht. […] Mehr lesen >>>
1520 starb der Bischof von Havelberg, und der siebzehnjährige Wichmann wurde mündig erklärt. Der Druck großmütterlicher Autorität hatte die rasche Entwicklung seiner Gaben nicht zurückhalten können, und der Kurfürst selbst war es, der dem früh herangereiften Grafen, trotz seiner Minderjährigkeit, die Verwaltung des väterlichen Erbes anvertraute. War doch der Kurfürst selbst mit fünfzehn Jahren zur Herrschaft über die Marken gelangt. Graf Wichmann nahm denn auch den Hans von Zieten zu Wildberg zu seinem geschwornen Rat und ging 1521 im Gefolge des Kurfürsten auf den Reichstag zu Worms; aber der Stern des Hauses stand im Niedergang und sein Erlöschen war nah. Zu dem Schwinden von Hab und Gut, zu jeder äußeren Zerrüttung gesellte sich, wie es scheint, auch eine zerrüttete Gesundheit. Wodurch zerrüttet, steht dahin. Der Graf war ein Freund der Jagd und der Frauen, wenigstens erklärt sich nur so die erste Strophe des alten, weiterhin mitgeteilten Liedes. Auf der Jagd war es auch, wo ihn die tödliche Krankheit befiel. Verschiedene seiner Hofleute rieten zu einem Arzt, aber in Neuen-Ruppin war keine ärztliche Hilfe zu beschaffen (die Städte Ruppin, Wusterhausen und Gransee hatten seit 1466 einen gemeinschaftlichen Bader) und einen Arzt von Berlin herbeizuholen, dazu war man bereits zu arm. Das Fieber wuchs, und um es zu bekämpfen, heizte man, similia similibus, das Zimmer des Kranken wie einen Backofen und gab ihm Met und Wein. Er starb schon nach wenigen Stunden. Die alte Gräfin, Anna Jakobine (gest. 1526), die ihn unbeschadet ihrer Herrschsucht von Herzen geliebt hatte, war untröstlich über den Tod des Enkels, und die Mönche in Ruppin beklagten den Verlust in folgendem Lied: Der edle Herr Wichmann zog jagen aus, Eine falsche Frau ließ er zu Haus mit ihren vergüldeten Ringen. Ach Kersten, lieber Jäger mein, Mir ist von Herzen allzu weh, Ich kann nicht länger reiten. Sie machten ihm die Stube heiß, Darinnen ein Bett war weich und weiß, Drin sollte der Herre ruhen. […] Mehr lesen >>>
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Sachsen-Merseburg. Diese Linie gründete Herzog Christian I., der dritte Sohn des Kurfürsten Johann Georg I.; sein Antheil bestand aus dem Stift Merseburg, dessen […]